Der Startschuss für „kick for girls“ fiel im Jahr 2009 mit der ersten Mädchenfußball-AG an der Albert-Schweitzer-Hauptschule in Freiburg-Landwasser. Wir wenden uns gezielt an Schulen, die in einem Stadtteil mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund liegen.

Wir möchten Schülerinnen erreichen, die kaum Zugang zum organisierten Sport haben. Mittlerweile leiten unsere Trainerinnen Mädchenfußball-AGs an zehn Partnerschulen: Adolf-Reichwein-Schule,  Albert-Schweitzer-Schule, Anne-Frank-Schule, Emil-Thoma-Schule, Gerhard-Hauptmann-Schule, Hebelschule, Staudinger Gesamtschule, Pestalozzi-Schule, Vigeliusschule I und Vigeliusschule II.

Mehr als 100 Mädchen nehmen an den wöchentlichen Angeboten teil. Die Zusammensetzung ist ein gutes Abbild der vielen in Freiburg lebenden Ethnien und Nationalitäten. So kicken Mädchen aus der Türkei, Rumänien, Mazedonien, Albanien, Serbien, Irak, Russland, Griechenland, Italien und natürlich aus Deutschland ganz selbstverständlich miteinander. Sie erleben Freude, Anerkennung und Zugehörigkeit, erweitern selbstbewusst ihre Bewegungsräume, knüpfen neue Kontakte und erwerben dadurch grundlegende Schlüsselkompetenzen.

Zusätzlich organisieren wir verschiedene weitere Aktivitäten, um die Mobilität der Schülerinnen zu unterstützen und schulübergreifend Kontakte zu fördern. Durch den jährlichen “Freiburger Mädchenfußballtag” schaffen wir Gelegenheit zur Integration in den lokalen Sport. An diesen Veranstaltungen nehmen rund  200 Schülerinnen aus 20 Freiburger Schulen teil.

Die pädagogischen Ziele Partizipation, Integration und Mobilität werden auch durch begleitende Aktivitäten verfolgt, z.B. gemeinsame Ausflüge, Eis essen, gemeinsames Plätzchen backen o.a.