kick for boys beim „Freunde statt Fremde“-Cup

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kfb_turnier 03 2016

Am internationalen Tag gegen Rassismus, dem 21. März, organisierte der SC Freiburg einen Cup unter dem Motto „Freunde statt Fremde“. Dabei begegneten sich Schülerinnen und Schüler aus weiterführenden Schulen Freiburgs, um in Workshops und auf dem Fußballfeld ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Vorurteile und Diskriminierung zu setzen. kick for boys nahm mit zwei Teams aus dem Flüchtlingswohnheim Bissierstraße an der Veranstaltung teil.

Es war ganz schön früh, als die Kinder und Jugendlichen der Bissierstraße am Montagmorgen um 7:30 Uhr aus ihren Häusern kamen. Heute sollte es ausnahmsweise nicht in die Schule gehen, sondern in die Sporthalle der Pestalozzi-Schule. In der Morgensonne machten wir uns zu Fuß nach Haslach auf. Das ältere Team nahm zunächst an einem Workshop im Nebengebäude teil. Hierbei wurden Karikaturen und kleine Texte, die die Jugendlichen dazu anregen sollten, über Vorurteile und Rassismus nachzudenken, diskutiert. Derweil wurde das Turnier der jüngeren Teams in der Sporthalle ausgetragen. Anschließend wurde gewechselt und die jüngere Mannschaft nahm an dem Workshop teil und die Älteren starteten ins Turnier. Das jüngere kick for boys-Team belegte den fünften Platz, wurde jedoch für ihr faires und freundliches Verhalten vom Veranstalter gelobt.

Bei den Älteren verlief das Turnier wesentlich umkämpfter. Das Eingreifen der Schiedsrichter war häufiger notwendig, um Auseinandersetzungen zu verhindern. Die Freude unter den Jugendlichen über den ersten Platz war am Ende zwar groß, jedoch gerieten soziale Verhaltensweisen leider ins Hintertreffen. Daran werden wir in Zukunft stärker arbeiten, da unter dem Zeichen eines Turniers nicht nur das Siegen, sondern auch dessen Verlauf steht.

Ein herzliches Dankeschön sei an dieser Stelle dem SC Freiburg und der Pestalozzi Schule für die reibungslose Organisation ausgesprochen.

Weitere Infos unter: www.scfreiburg.com/node/16209

Bericht: Maria Greshake
Fotos: doradzillo/Demokratiezentrum BW