Acht Freiburgerinnen erneut in Berlin: 6. “Ich-kann-was”-Cup 2015

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Eva-Maria Virsinger und Amélie Fritz reisten im Juni nach Berlin. Nicht, um zu zweit die Hauptstadt zu erkunden – nein! Wie in den Vorjahren reisten die beiden kick for girls-AG-Leiterinnen mit acht Freiburger Mädchen, um zu zehnt in Berlin und an einem Berliner Fußballgelände ordentlich Wirbel zu machen. Folgend ein Bericht der beiden Betreuerinnen:

Fünf Mädchen der Emil-Thoma Realschule, zwei Mädchen der Albert Schweitzer Schule und ein Mädchen der Pestalozzi Realschule machten sich mit zwei Betreuerinnen Freitag früh mit dem ICE auf den Weg nach Berlin zum 6. „Ich-kann-was!“-Cup. Während die ein oder andere noch etwas Schlaf nachholen musste, vertrieben sich die anderen die Zeit mit unterhaltsamen Gesprächen und Spielen. Angekommen in Berlin erwarteten die Mädels voller Spannung den Check-in im Generator Hostel am Prenzlauer Berg, in dem alle teilnehmenden Mannschaften des „Ich-kann-was!“ –Cups untergebracht waren. Nachdem sich alle erst einmal gemütlich eingerichtet hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg Richtung Innenstadt, um bei wolkenlosem blauen Himmel die fantastische Sicht über Berlin vom Fernsehturm aus genießen zu können. Zurück im Hostel durften die Mädels am Abend ihrer Kreativität freien Lauf lassen und gemeinsam ein Fairplay-Banner für den Turniertag gestalten. Im Anschluss wurden zwischen den Zimmertüren erste Turnierbekanntschaften geschlossen.

Nach einer für mache kurzen Nacht starteten wir Samstag früh mit einem stärkenden Frühstück sowie viel Vorfreude in den Tag. Mit Sightseeing-Bussen ging es auf eine 40-minütige Fahrt zum Turniergelände in der Wutzkyallee im Stadtteil Neukölln. Bei tropisch-schwülen Temperaturen starteten gegen 10 Uhr die ersten Spiele der 36 Teams. Das Besondere am „Ich-kann-was!“-Cup ist, dass nicht nur die sportlichen Siege zählen, sondern auch Fairplaypunkte den Weg zum Gewinnertreppchen bereiten. So konnten durch besonders faire Gesten und Spielweisen bis zu 3 zusätzliche Punkte verbucht werden. Für Verpflegung wurde vom Jugendhaus B8 mit reichhaltigem Obstbuffet, Hotdogs und Getränketisch ebenso wie für die Unterhaltung zwischen den Spielen in der Mixed Zone mit Tischkickern, Tauziehen und weiteren Spielen sowie Fanschminken bestens gesorgt.

Am späten Nachmittag verdunkelte sich der Himmel über der Sportanlage in der Wutzkyallee und die schwüle Sommerluft entlud sich in einem heftigen Gewitter. Das Turnier wurde aus Sicherheitsgründen unterbrochen, stand kurz vor dem Abbruch, doch die Teams zeigten sich alle sehr motiviert und wollten unbedingt das Turnier zu Ende spielen. So entschied die Turnierleitung nach einstündiger Zwangspause, alle ausstehenden Spiele in der verbliebenen Zeit durch 11-Meter-Schießen auszutragen. Der Spannung tat das keinen Abbruch, und auch der Wettergott hatte ein Einsehen und zeigte zur Preisverleihung wieder die Sonne. Am Abend stand die traditionelle Players Party auf dem Programm, die dieses Jahr erstmals im Generator Hostel ausgetragen wurde. Leider verschlechterte sich das Wetter wieder, sodass das angedachte Barbecue nach innen verlegt werden musste.

Nach ausgiebiger Feierei stand der Sonntag ganz im Zeichen der „Ich-kann-was!“- Fotochallenge, bei der es darum ging (ausgestattet mit Stadtplan, Gruppenfahrkarten und großzügigem Vesper), auf Motivsuche für ein kreatives Teamfoto zu gehen. Diese Aufgabe meisterten unsere Mädels allerdings nicht alleine. Während den letzten beiden Tagen haben sie sich mit den Jungs vom STZ Hanau  angefreundet, die ebenfalls am „Ich-kann-was!“-Cup mitmachten. Somit erkundeten wir gemeinsam Berlin und nahmen als „kick for girls Freiburg und STZ Hanau“ Zwei- in- Eins- Team an der Challenge teil und reichten ein bewegtes GIF Bild beim IKW-Team ein.

Auch wenn der Abschied teilweise schwer fiel und die Zeit kurz war, haben wir alle doch ganz besondere Eindrücke von diesem Wochenende gesammelt und schwärmen jetzt noch von den schönen Erlebnissen…

 

Bericht & Fotos: Eva-Maria Virsinger und Amélie Fritz