Kicker aus aller Welt – kick for boys in der BZ

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Gegen Mittag auf dem Hof der Karlschule in Herdern: Ein paar Jungs aus den internationalen Vorbereitungsklassen warten. Eigentlich haben sie schon seit einer Stunde frei, die anderen kommen eine Stunde früher aus dem Unterricht. Alle 14 machen sich auf den Weg zum Freundschaftsspiel des “Kick for Boys”-Projekts nach Landwasser, wo das Projektteam der Albert-Schweitzer-Schule wartet. Gekickt wird drei mal zwanzig Minuten und mit viel Emotion, schreibt Schulsozialarbeiter Fabian Fennig. “Kick for Boys” ist ein Integrationsprojekt für Schüler der Vorbereitungsklassen. In denen sitzen Kinder und Jugendliche aus Europa, Armutsflüchtlinge vom Balkan, Kriegsflüchtlinge aus Syrien und aus anderen Ländern, darunter eine zunehmende Zahl unbegleiteter Minderjähriger, erklärt Fabian Fennig: “Sie haben alle zwei Dinge gemeinsam.” Sie hätten ihre Heimat nicht freiwillig verlassen und könnten kein oder kaum Deutsch. Einmal in der Woche könnten die Schüler und Schülerinnen Sport treiben und Beziehungen knüpfen, Teamfähigkeit und Konfliktverhalten üben. Trainiert werden sie von Michael Chima, der mal Fußballprofi in Nigeria war, und Mesut Bulut, der soziale Arbeit studiert. Das Projekt entstand in Kooperation von Deutschem Roten Kreuz, Step-Stiftung und Universität, Geld kommt von der Bildungsregion Freiburg.

Text entnommen aus der Berichterstattung der Badischen Zeitung vom 8.Mai 2015!