5. „Ich kann was!”‐Cup 2014 in Berlin

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Am Freitag, den 20. Juni 2014, fuhren acht Mädels und zwei Betreuer zum diesjährigen „Ich kann was!“-Cup nach Berlin.

Mit dabei waren erstmals auch drei Fairplay-Scouts. Los ging es bereits um 6:30 Uhr früh vom Hauptbahnhof Freiburg mit dem Zug nach Berlin. Nach der  sechs-1/2-stündigen Fahrt quer durch Deutschland, die wir mit diversen Spielen verbracht haben, kamen wir endlich am Berliner Hauptbahnhof an. Nach dem Einchecken im Hotel Meininger ging es für unsere drei Scouts direkt zu einem Workshop ins Jugendhaus B8, der zur Vorbereitung für das am nächsten Tag anstehende Turnier diente. Für den Rest der Gruppe ging es dann erst einmal auf Erkundungstour in Richtung Innenstadt. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg über die Spree, vorbei am Bundeskanzleramt und am Reichstag bis zum Brandenburger Tor. Von dort schlenderten wir den Prachtboulevard „Unter den Linden“ hinunter bis zum Berliner Dom und auf der anderen Uferseite an der Spree entlang wieder zurück zum Hotel. Nach dem Abendessen durften die Mädels ihrer Kreativität freien Lauf lassen und gemeinsam mit den Scouts einen Fairplay-Banner für den nächsten Tag gestalten.

Auch am Samstag mussten wir erneut früh aufstehen, denn nach dem Frühstück ging es schon mit Sightseeing-Bussen in den Stadtteil Eichkamp zur Hans‐Rosenthal-Sportanlage, der Heimspielstätte des Traditionsvereins Tennis‐Borussia Berlin und Austragungsort des diesjährigen „Ich kann was!“‐Cups. Auf zwei bestens präparierten Kunstrasenplätzen eingeteilt in vier Kleinfeldern spielten die 36 Mannschaften, unterteilt in zwei Staffeln, ihre jeweiligen Sieger aus. Für die Verpflegung wurde vom Jugendhaus B8 mit Obstbuffet, Grilltheke und Getränketisch bestens gesorgt; ebenso wie für die Unterhaltung zwischen den Spielen in der Mixed Zone mit Tischkickern, einer Torwand, Tauziehen, weiteren Spielen und Fanschminken. Abends gab es noch eine kleine Grillparty im Jugendhaus B8. Zum Abschluss wurde beim WM-Spiel zwischen Deutschland und Ghana mitgefiebert.

An unserem letzten Tag hatten wir leider kein Glück mit dem Wetter, denn während unserer Schiffsfahrt auf der Spree regnete es die meiste Zeit, sodass wir im überdachten Teil Platz nehmen mussten. Trotzdem haben wir nochmals Einiges gesehen und viel über Berlin erfahren. Neu Gelerntes wurde prompt auch in einem Quiz der „Ich kann was!“-Initiative abgefragt: als Belohnungspreis bekam jedes Mädchen ein Fußballtrikot geschenkt. Anschließend haben wir uns zu Fuß zu dem legendärem Wachsfigurenkabinett, Madame Tussaud, gemacht. Auch hier gab es viel zu sehen und viel zu lernen. So sind wir beispielweise den Wachsfiguren von Politikern wie Konrad Adenauer, Angela Merkel oder Barack Obama, den Sportlern Mesut Özil, Cristiano Ronaldo oder dem US-Coach Jürgen Klinsmann sowie den Musik-Stars Rihanna, Katy Perry oder Helene Fischer begegnet. Anschließend ging es noch ein letztes Mal zurück zum Hotel und dann mit dem Gepäck weiter zum  Bahnhof.

Es waren drei sehr erlebnisreiche Tage, in denen sich vier Mädels aus den der Fußball-AG der Albert-Schweitzer Schule, zwei Mädchen aus der Hebelschul-AG, zwei Mädchen der AG aus der Emil-Thoma Schule sowie drei Scouts aus der Pestalozzi-Schule näher kennengelernt und angefreundet haben.

Bericht: Eva-Maria Virsinger

Fotos: Eva-Maria Virsinger & Ludwig Siegismund